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Ein Unfall in Hessen - kein Zugverkehr im Norden

Ein Unfall in Hessen - kein Zugverkehr im Norden”

Die Bahn habe in Kassel Hotelzüge bereitgestellt für rund 1000 Menschen.

Ein Kran ist in Wilhelmshaven aufgrund des Sturms am Hafen ins Wasser gestürzt.

Bildergalerie starten Sturmtief Xavier zieht über Deutschland Kein Wetter zum Spazieren gehen. Die Folge sind mindestens sechs Tote durch umgeknickte Bäume, aber auch Verkehrschaos mit ausgefallenen Zügen und Flügen. Ein Baum sei auf das Auto des Opfers im Stadtteil Horn gefallen, sagte ein Feuerwehrsprecher. Wie gefährlich das Sturmtief ist, wurde in Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Hamburg deutlich: insgesamt vier Menschen starben. In Hamburg war außerdem eine Frau ums Leben gekommen, als ein Baum auf ihr Auto fiel.

In Mecklenburg-Vorpommern wurde ein Lastwagenfahrer von einem umstürzenden Baum erschlagen. Zudem wurde in derselben Region eine Frau in einem Auto von einem Baum erschlagen, wie die Polizei in Potsdam mitteilte.

Der Bahnverkehr wurde auf vielen Strecken komplett lahmgelegt.

In Süddeutschland war vor allem ein Sport-Event von dem Sturm betroffen.

Die Deutsche Bahn hat wegen des nahenden Sturms vorerst auch die wichtigen Fernverkehrsstrecken Berlin-Hannover und Berlin-Hamburg eingestellt.

Auch der Zugverkehr nach Berlin wurde eingestellt. Das teilte die Bahn in Berlin mit. Wie die Deutsche Bahn der HAZ bestätigte, fahren alle Züge, die sich derzeit noch auf der Strecke befinden, den nächsten Bahnhof an. Schönefeld und Tegel stellten am Donnerstag vorübergehend die Abfertigung ein. Passagiere müssen in gelandeten Flugzeugen warten. Nun werde kategorisiert, welche der eingegangenen Notrufe zuerst bearbeitet werden, sagte ein Sprecher.

Hamburg. Selbst für die sturmerprobte Hamburger Feuerwehr kam es diesmal heftig: Über 700 sturmbedingte Einsätze in nur zwei Stunden - "in der Heftigkeit haben wir es selten gehabt", sagte ein Sprecher am Donnerstagnachmittag nach Abflauen des Sturms "Xavier".

In mehreren Bahnhöfen in Deutschland strandeten Hunderte Menschen. Die Feuerwehr meldete binnen zweier Stunden über 600 sturmbedingte Einsätze.

Bei trübem Regenwetter macht ein Matrose im Hafen in Hamburg die Leinen los.

Im Kreis Hildesheim, hinter der Kreisgrenze rund um Alfeld ist die Straßenmeisterei im Einsatz und sperrt etliche Straßen ab, die durch umgestürzte Bäume nicht mehr passierbar sind. Bei Gransee (Oberhavel) sei ein Ast in eine Windschutzscheibe geflogen und habe einen Menschen getötet. In Werlte bei Osnabrück krachte ein Autofahrer in einen umgestürzten Baum. "Warnung für Hamburg. Halten Sie sich aktuell nicht im Freien auf, bleiben Sie im geschützten Bereich", twitterte die Feuerwehr.

Uhr: Die Sperrung der B 74 ist inzwischen aufgehoben, wie die Feuerwehr meldet.

Berlin Ein Unwetter hat am Donnerstag in Norddeutschland Tausende Bahnreisende auf eine Geduldsprobe gestellt, denn die Züge blieben stehen. In Bückeburg, wo der Deutsche Wetterdienst am Mittag mit 109 Stundenkilometern eine orkanartige Böe gemessen hatte, musste die Feuerwehr ebenfalls einen Baum von der Straße entfernen.



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