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Deutsches BKA deckte Missbrauchsfall mittels Opfer-Foto auf

Deutsches BKA deckte Missbrauchsfall mittels Opfer-Foto auf”

Mit dem Foto des Opfers, ein vier bis fünf Jahre altes Mädchen, hatte die Polizei auch den Täter gesucht.

Nur Stunden nach einer öffentlichen Fahndung mit Fotos eines missbrauchten kleinen Mädchens haben die Ermittler Opfer und Täter identifiziert. Die Generalstaatsanwaltschaft und das BKA hoffen daher, "mit Unterstützung der Öffentlichkeit das bisher unbekannte Opfer und den unbekannten Tatverdächtigen zu identifizieren sowie einen nicht auszuschließenden andauernden sexuellen Missbrauch beenden zu können". Die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main und das BKA gehen davon aus, dass die Tathandlungen in dem Zeitraum von Oktober 2016 bis Juli 2017 in Deutschland stattgefunden haben. Davon erstellte er kinderpornographische Aufnahmen und verbreitete diese im Internet (Darknet). Der Deutschen Presse-Agentur sagte Ungefuk, dem Kind gehe es den Umständen entsprechend gut. Das teilte das deutsche Bundeskriminalamt (BKA) am Montagabend über Facebook mit.

Zudem war Dringlichkeit geboten. Weiter eingrenzen ließ sich der Ort nicht. Der Tatverdächtige agiere äußerst vorsichtig und konnte noch nicht identifiziert werden. Deswegen habe das Amtsgericht Gießen am Montag eine Öffentlichkeitsfahndung mit Bildaufnahmen des Opfers angeordnet.

Oberstaatsanwalt Georg Ungefuk (39): "Das gab es zuletzt 2007, dass wir mit Opferbildern fahnden mussten". Dieser Bereich des Internets wird von Menschen genutzt, die viel Wert auf Privatsphäre legen oder in einem repressiven politischen System leben - aber auch von Kriminellen. Ebenfalls im Juli war ein loses Szene-Netzwerk mit Dutzenden Verdächtigen aufgeflogen, das Material über den legalen Onlinedienst "Chatstep" ausgetauscht hatte.



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