Wirtschaft

Uber verliert Lizenz in London

Uber verliert Lizenz in London”

Uber signalisierte unterdessen Gesprächsbereitschaft, um den drohenden Rauswurf aus London zu verhindern. Mehr als 40.000 Fahrer bieten demnach auf der Plattform ihre Dienste an. Darum endet die Lizenz für Uber in London am 30. September. "Die Wahrheit ist, dass man für schlechten Ruf einen hohen Preis bezahlt". Denn TfL meint, dass man Uber für "nicht geeignet" dafür hält, in London Menschen zu transportieren. Unabhängig davon, ob Uber sich in London falsch verhalten habe, woran er persönlich nicht glaube: "Die Vorgehensweise in einem Teil der Welt kann ernste Folgen in einem anderen haben". Der charismatische Kalanick, der als treibende Kraft hinter der aggressiven globalen Expansion von Uber galt, musste auf Druck von Investoren gehen. Dabei kann Uber der Behörde zufolge seine Fahrdienste anbieten, bis über den Einspruch entschieden werde. Die Nahverkehrsbehörde der britischen Hauptstadt wirft dem milliardenschweren US-Start-up Verantwortungslosigkeit vor.

Wie Blick Online schreibt, hätten die Uber-Pop-Fahrer nun drei ...

Im August 2017 hatte die Londoner Polizei mitgeteilt, dass das Taxi-Unternehmen nicht immer die in Autos begangenen Verbrechen gemeldet habe, während die Zahl der sexuellen Übergriffe von Fahrern innerhalb eines Jahres um 50 Prozent gestiegen sei. Uber habe es verabsäumt, deren Einsatz in London zu erläutern und offenzulegen. Damit hatte Uber unter anderem in US-Städten versucht, Behördenkontrolleure hinters Licht zu führen, die den Dienst bei Regelverstößen auf frischer Tat ertappen wollten. Die Software sorgte dafür, dass Behördenkontrolleuren in der Uber-App falsche Inhalte angezeigt wurden. In der Metropole sind auch andere Fahrdienst-Vermittler aktiv. Der Londoner Bürgermeister Sadiq Khan sagte darauf: "Ich will, dass London an der Spitze der Innovation und neuer Technologien steht und ein Zuhause für neue Unternehmen ist, die Londonern helfen und einen besseren und erschwinglicheren Service bieten". Vor allem jüngere Kunden nutzen das Angebot, darunter viele Touristen.



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